2016: Experten – Zeugen – Amigos

Experten

Janet Clark: Janet Clark studierte zwar das „Falsche“, aber das in fünf verschiedenen Städten in drei Ländern, was ihr wenigstens die Gelegenheit gab, viele unterschiedliche Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen. Nach dem Studium arbeitete sie zunächst im Europäischen Parlament in Brüssel, dann als Universitätsdozentin, Marketing-Managerin und Geschäftsführerin in England und Deutschland. 2006 schrieb sie ihre erste Kurzgeschichte, stellte fest, dass Schreiben ein Handwerk ist und suchte sich eine Lehrerin. 2010 entließ ihre Lehrerin sie in die Hände eines Literaturagenten, 2011 erschien ihr Debüt im Heyne Verlag. Seitdem sind 8 weitere Romane für Erwachsene und Jugendliche erschienen, im Dezember 2016 erscheint ihr 10. Roman – der Thriller Black Memory (Heyne Verlag). Seit 2014 ist Janet Clark die Präsidentin der Autorinnenvereinigung Mörderische Schwestern e.V. und setzt sich für die Rechte von Autoren und die Förderung der von Frauen verfassten, deutschsprachigen Spannngsliteratur ein. (Foto: Marc Zrenner, Copyright: Loewe Verlag GmbH). Mehr Infos über Janet Clark gibt es hier: www.janet-clark.de

 

Ina Jung:  Ina Jung (55) ist Journalistin, Regisseurin und Filmautorin bei dem Bayerischen Rundfunk, bei dem sie seit 26 arbeitet. Sie hat in Bonn an der Rheinischen Fridrich-Wilhelms Universität studiert und ist dann nach München umgezogen, wo sie zur Zeit lebt. Seit 2006 hat die Autorin sich mit dem Fall der kleinen Peggy beschäftigt. “Ich will wissen, was mit Peggy passiert ist” sagt Ina Jung während eine…m Interview mit der Stuttgarter Zeitung im Jahr 2014. Über den Fall Peggy hat sie in Kooperation mit Christoph Lemmer einen Krimiroman geschrieben, der von dem Verlagshaus Droemer Knaur veröffentlicht wurde und auf dem das Drehbuch zu dem Spielfilm „Das unischtbare Mädchen“ basiert. 2012 bekam Ina Jung den Bayerischen Fernsehpreis für das Drehbuch des Films.
Die erfolgreiche Filmdokumentarin ist zu Gast bei uns in der Expertenrunde, also freut euch auf ihren Bericht über die Recherchen über den Fall, die neue überraschende Fakten aufgedeckt haben und die das Verfahren 2014 wieder geöffnet haben. www.droemer-knaur.de/autoren/7787216/ina-jung

 

Su Turhan:  1966 in Istanbul geboren, hat Germanistik mit Schwerpunkt Filmphilologie studiert. Bereits während seines Studiums arbeitete er als Aufnahmeleiter und Regieassistent an diversen Filmprojekten mit. Für seinen Kurzfilm Gone Underground, für den er neben prominenten Darstellern wie Ralph Herforth und Katja Flint auch den Kameramann Michael Ballhaus gewinnen konnte, hat er u.a. den Deutschen Kurzfilmpreis in Silber gewonnen. Sein erster Kinospielfilm Ayla feierte Welturaufführung auf dem Filmfestival Max-Ophüls-Preis 2010 und wurde in New York und Siena mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. In seiner erfolgreichen Krimi-Reihe um den deutsch-türkischen Kommissar Pascha, namentlich Zeki Demirbilek, hat er sich auf die Fahne geschrieben, den Deutschen das türkische Wesen und den Türken die Deutschen näherzubringen. Denn er selbst trägt beides in sich und sieht sich als Wanderer zwischen beiden Welten. Dabei geht er das Thema Völkerverständigung mit großem Spaß und viel Humor an und hält beiden Nationalitäten freundlich, aber doch auch deutlich einen Spiegel vor. Kommissar Pascha wirdmit Tim Seyfi in der Hauptrolle, für die ARD in Koproduktion mit dem BR verfilmt
Su Turhan lebt und arbeitet heute als Autor und Regisseur in München. Mehr Infos zu Su Turhan gibts unter: www.suturhan.de

 

 Friedrich Ani: wurde 1959 in Kochel am See geboren. Er schreibt Romane, Kinderbücher, Gedichte, Hörspiele, Drehbücher und Kurzgeschichten. Seine Bücher wurden in mehrere Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet: Als bisher einziger Autor erhielt Ani den Deutschen Krimipreis in einem Jahr für drei Süden-Titel gleichzeitig. 2010 folgte der Adolf-Grimme-Preis für das Drehbuch nach seinem Roman „Süden und der Luftgitarrist“. 2011 wurde der Roman „Süden“ mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, ebenso wie 2014 sein Roman „M“, der wochenlang auf der KrimiZEIT-Bestenliste stand. Friedrich Ani ist Mitglied des Internationalen PEN-Clubs und lebt in München. Der Erfolgreiche Schriftsteller ist zu Gast bei uns in der Expertenrunde, also freut euch auf anregende Diskussionen zum Thema (Kriminal)Fall de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Ani

 

Niklas Pastille: Als Jugendlicher gewann er einen Schreibwettbewerb des Bertelsmann Clubs und er­probte sich an der Gitarre. Seither versteht sich Rechtsanwalt Niklas Pastille (Dr. Wipfler, Bartels, Pastille und Kollegen, Berlin) als der legitime Nachfolger von Thomas Mann und als deutsche Antwort auf Bob Dylan. Dass er mit beiden Einschätzungen allein steht, hat seiner Auffassung nach zwei Gründe: „Zum einen erkennen Verleger und Produzenten echte Talente nicht.“ – „Zum anderen wollen sie das nicht wahrhaben.“ Weil der Buchmarkt nicht reif für ihn war, studierte der gebürtige Berliner Jura (Motiv: Habgier), um als Arbeitnehmeranwalt und Strafverteidiger erkennen zu müssen, dass auch vor Gericht gewinnt, wer die beste Geschichte zu erzählen hat. Laut Eigenaus­kunft ist das regelmäßig er selbst. Sein erster erfolgreicher Schriftsatz betraf den von erfahrenen Rechtsanwälten bereits verloren geglaubten Kündigungsfall seiner Ju­gendliebe (inzwischen ihrerseits Rechtsanwältin). Die Liebe hielt nicht, es blieb die Erkenntnis, dass auch der ausgefuchsteste Advokat vor allem ein hervorragender Er­zähler sein muss. No-Name-Anwälte und BigShots unter den Anwälten teilen dabei die gleiche Leserschaft: Richter. Der Staat zwingt Richter zur Lektüre. Das erklärt ihre schlechte Laune – aber auch ihren Appetit auf abwechslungsreiche und interessante Helden in den von Anwäl­ten erzählten Fällen. Den wenigsten Berufskollegen sei bewusst, dass das Handwerk des Erzählens sie etwas angehe, und dass es zu einem gewissen Grad erlernbar sei, meint der neben seiner forensischen Tätigkeit auch in der Anwalts- und Betriebsratsfortbildung tätige Rechts­anwalt. Wer wie er die underdogs der Gesellschaft vertrete – Beschuldigte, abhängig Beschäftigte, Mitbestimmungsträger – verlasse sich zu häufig darauf, dass „der Fall selbst“ den Prozess gewinnen möge, gleichviel auf welche Weise er erzählt werde. Ist der Prozess erst verloren, sinnen Rechtsanwälte und ihre Mandan­ten auf Rache. Dabei hätte bereits ein besserer Schriftsatz oft Wunder gewirkt.  Allerdings bleibe es Knochenarbeit, einen Fall gut zu erzählen, findet Rechtsanwalt Pastille, der auch für Nichtjuristendiverse Lehrmaterialien und Arbeitshilfen entwickelt und an einem Rechtsratgeber für unbequeme Arbeitnehmer arbeitet. Unter der Last des Schreibens leide seine Berufsgruppe mehr als andere, denn Hilfe werde von Anwälten nur unwillig und in kleinen Dosen angenommen. Anwälte verstünden sich als Macher, nicht als Lernende. „Wer schon Zeitmanagement für Esoterik hält und beim Empfang einer Email in Deckung geht, dem darf man nicht mit Methoden des Creative Writing kommen.“ Dabei erwiesen sich schon einfachste Erzähltechniken als Schatz, den es für Anwälte zu heben gelte. Gibt es auch etwas, dass Anwälte nichtjuristischen Autoren voraus haben? Rechtsan­walt Pastille muss da nicht lange überlegen. „Kein noch so guter Kriminalroman er­scheint heute ohne eine Trillion vermeidbarer rechtlicher Fehler darin.“ In den Ver­lagen fehle eine Art juristischer Scriptdoctor. Wie man den eigenen Fall dem notwendigen rechtli­chen Checkup unterzieht, erläutert Rechtsanwalt Pastille in seinem Festivalbeitrag „NoNo’s für Kriminalautoren: Wie Sie peinliche Rechtsfehler in Ihrem nächsten Buch ver­meiden und begangene Fehler angemessen verschleiern“. Merh Über Niklas Pastille steht unter: www.waf-seminar.de/referenten/625

 

Charly Weller: Charly Weller, geb. 1951 in Marburg a. d. Lahn, ist von Hause aus Filmemacher. Nach seiner Jugend in Gießen und Wetzlar studierte er zunächst Theologie, es folgte das Jura- und Publizistikstudium in Berlin. Zwischenzeitlich betätigte er sich als Fotograf, Journalist, Taxifahrer, Versicherungsvertreter und Kinobetreiber. Nach der Regieassistenz unter Peter Fleischmann drehte er erste eigene Filme und wurde ausgezeichnet u. a. mit dem ›Prix du Jury‹ in Cannes und dem ›Max-Ophüls-Förderpreis‹. Er war Regisseur zahlreicher Folgen von TV-Krimi-Serien wie ›Ein Fall für Zwei‹, ›Die Kommissarin‹, ›Im Namen des Gesetzes‹, ›Auf Achse‹ und anderen. Sein erster Kriminalroman ›Eulenkopf‹ wurde 2015 für den ›Friedrich-Glauser-Preis‹ in der Sparte Debüt nominiert. Heute lebt er mit seiner Frau Ritchie als freier Autor und Regisseur in der Nähe von Gießen.

 

Zeugen

Ruth M. Fuchs:  Ruth M. Fuchs, eigentlich bildende Künstlerin, wurde durch Zufall die Herausgeberin des Magazins „Neues aus Anderwelt“, das von 2000 bis 2013 dreimal im Jahr erschien. Dort schrieb sie immer mal wieder Artikel und Kurzgeschichten und 2003 dann ihr erstes Buch. Inzwischen hat sie das Modellieren von Skulpturen hintangestellt und schreibt vor allem Romane. Einen besonderen Stellenwert hat dabei die KrimiserieErkülBwaroo ermittelt. In dieser Reihe löst ein Elfendetektiv mit großem Schnurrbart, noch größerem Ego und belgischem Akzent Kriminalfälle. Wie Kenner inzwischen schon vermuten dürften, ist das Ganze eine humorvolle Hommage an Agatha Christie und ihren berühmten belgischen Detektiv – echte Krimis, aber immer mit ein bisschen Fantasy und einem Hauch von Märchen. seit 2015 ist Ruth M. Fuchs außerdem Mitglied der Mörderischen Schwestern. Mehr darüber unter www.ruthmfuchs.de

 

Klaus Hübner: Dr. Klaus Hübner, Jahrgang 1953, Publizist und Literaturkritiker, München. Studium der Germanistik, Geschichte und Kommunikationswissenschaft in Erlangen und München, 1980 Promotion zum Dr. phil., 1981-1983 DAAD-Lektor in Bilbao (Spanien). 1984-2002 Lehrbeauftragter an der Universität München, Dozent für Colleges und Sprachschulen, Schriftsteller-Seminare mit dem Goethe-Institut, Lektorats- und PR-Tätigkeit bei einem Wissenschaftsverlag, verantwortliche Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift  «Fachdienst Germanistik», Mitarbeit an Literaturlexika und literaturwissenschaftlichen Publikationen. 2002-2016 Publizist und Literaturkritiker mit regelmäßiger Mitarbeit an zahlreichen Zeitungen, Zeitschriften und Online-Publikationen, Sekretariat des Adelbert-von-Chamisso-Preises der Robert Bosch Stiftung (seit 2003), Redaktion der monatlich erscheinenden Zeitschrift  «Fachdienst Germanistik», Redaktionsmitglied der Zeitschrift «Literatur in Bayern» (seit 2012).

 

Pierre Jarawan: ist Autor, Slam Poet, Bühnenliterat und Veranstalter aus München. Er wurde 1985, als Sohn eines libanesischen Vaters und einer deutschen Mutter, in Amman, Jordanien, geboren, nachdem seine Eltern aus dem Bürgerkrieg im Libanon geflohen waren. Im Alter von drei Jahren kam er nach Deutschland. Von der Fabulierlust und den phantasievollen Gute-Nacht-Geschichten seines Vaters inspiriert, schrieb er mit 13 Jahren sein erstes Gedicht. Seit 2009 ist Pierre Jarawan auf Bühnen im gesamten deutschsprachigen Raum zu Gast. 2011 gewann er die Baden-Württembergische Landesmeisterschaft. 2012 wurde er Internationaler Deutschsprachiger Meister. Ein Jahr später nahm er an der ‚Poetry Slam‘-Weltmeisterschaft in Paris teil. Zudem erschien im Herbst 2011 sein Buch „Anders sein ist ganz normal“ im Lektora-Verlag. Sein Romandebüt „Am Ende bleiben die Zedern“ erscheint am 1. März im Berlin Verlag. Für den Roman erhielt er 2015 das Literaturstipendium der Stadt München. Im Frühjahr 2016 findet eine große Lesereise statt. (Foto: KeyMunich) www.pierrejarawan.de

 

Harry Kämmerer: Jahrgang 1967, lebt in München und arbeitet als Redakteur in einem Buchverlag. Er ist Autor zahlreicher Kurzgeschichten (Knaur, Reader’s Digest, arsvivendi, allitera), hat zwei Hörspielserien geschrieben und produziert und bislang fünf Romane im Graf Verlag veröffentlicht: Isartod (2010), Die Schöne Münchnerin (2012), Heiligenblut(2013), Pressing (2014), Harte Hunde (2015). Das aktuelle Buch Mangfall ermittelt ist Ende 2015 im Volk Verlag erschienen. Seine Liebe für Musik und Kabarett prägen seine Bücher und seine Lesungen. Siehe auch: www.krimi-couch.de/krimis/harry-kaemmerer.html

 

 

Iris Leister: Iris Leister ist gebürtige Berlinerin und kam vor sechs Jahren von Berlin nach München. Man kann also durchaus sagen, dass sie Migrationshintergrund hat.
Sie ist gelernte Drehbuchautorin und studierte Biologin. Zum Krimi kam sie durch die RBB-Hörspielreihe „Der Ohrenzeuge“, in der sie eine unterbelichtete Detektivin durch viele gemeine Fälle stolpern ließ. Sie veröffentlichte mit „Novembertod“ einen historischen Politthriller über die Novemberrevolution 1918 sowie diverse, oft preisgekrönte Kurzgeschichten. Eine von ihnen, die Geschichte „Kleine Fische“, schaffte es bis in ein Deutschlehrbuch für Dänen. Mit „Der Hias“, einer Kurzgeschichte, die sie auf Bayerisch schrieb, gewann sie den diesjährigen Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Kurzkrimi – einen der wichtigsten  Preise im Bereich des deutschsprachigen Krimis. Iris Leister schreibt an ihrem zweiten Roman, gibt Workshops für kreatives Schreiben und ist Regio-Schwester (Vorsitzende) der Mörderischen Schwestern Bayern. www.iris-leister.de

 

Erika Schalper: geboren 1954 in Starnberg und immer noch dort lebend. Sie ist Architektin, seit über 20 Jahren als Künstlerin tätig und wird wegen ihrer unterschiedlichen Projekte als „Kunstaktivistin“ bezeichnet. Sich selbst charakterisiert Frau Schalper als politisch aktiv: sie ist Mitglied bei den „Müttern gegen Atomkraft“, Greenpeace und den Grünen. Für ihr Engagement verlieh die Fraktion der Grünen ihr 2015 im Bezirkstag den Kulturpreis „Grüner Wanninger“. Jeden vierten Mittwoch im Monat ist sie auch für die Münchener zu hören – bei der Radiosendung LORA München „Nachrichten aus der Provinz“. Auch auf ihrem Blog bewegt sich Erika Schalper innerhalb der Politik: Neben den „Landtags-Beobachtungen“ geht es in „Nachspiel“ um Beobachtungen aus dem Starnberger Stadtrat. Ganz nebenbei schrieb, inszenierte und wirkte sie bei zahlreichen Theaterstücken mit. www.erika-schalper.de/

 

Dagmar Schmidbauer: Geboren wurde sie im Herzen von Stuttgart, wuchs im Rhein-Main-Gebiet auf und landete schließlich im Bayerischen Wald. Seit mehr als zwanzig Jahren arbeitet sie als Journalistin für verschiedene Zeitungen und auch für Internetportale. In diesem Zusammenhang hat sie jahrelang von der Frankfurter Buchmesse berichtet und dabei so bekannte Autoren wie Peter Scholl – Latour, den damaligen Tagesthemen – Moderator und jetzigen WDR – Intendanten Tom Buhrow und Rafik Schami, auch beliebte Personen wie Joachim Fuchsberger und Christine Neubauer, bewundernswerte Persönlichkeiten wie Rita Süssmuth, oder durchaus umstrittene oder kontrovers diskutierte Publizisten wie Eva Herman und Michel Friedman getroffen und interviewt. Dabei sind es vor allem die Menschen und ihre ganz persönlichen Geschichten, die ihr am Herzen liegen und die sie möglichst ehrlich niederschreiben möchte. Im Kriminalroman dagegen kommt so ziemlich alles vor, was ihr wichtig ist und was sie gerne zu einem Großen und Ganzen zusammenbauen möchte. Fantasie, Menschenkenntnis, logisches Denken, Geschichten erzählen, Recherchieren, Nachforschen, Hineinversetzen, Spannung aufbauen, Leser an der Nase herumführen und sie mit einem unerwarteten Ende überraschen. Als frei arbeitende Journalistin ist sie Mitglied im Deutschen Presseverband und als Krimiautorin zudem noch eine der „mörderischen Schwestern“, einem Netzwerk von Frauen, deren gemeinsames Ziel die Förderung der von Frauen geschriebenen, deutschsprachigen Kriminalliteratur ist. (Foto: Tautz) www.renumero.de

 

Johannes Stark:  ist 19 Jahre alt, studiert Psychologie im 2. Bachelor-Semester an der LMU München. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist er in Memmingen im Allgäu. Nach seinem Abitur leistete er sich einen einjährigen Freiwilligendienst in einem Heim für Straßenkinder auf den Philippinen. Bei dieser Arbeit kam er zum ersten Mal in Kontakt mit traumatisierten Kindern – ein Schlüsselerlebnis, denn hieraufhin machte er sich zur Aufgabe, mehr über die psychischen Folgen früher traumatischer Erfahrungen und den Umgang mit diesen zu erfahren, um irgendwann einmal in diesem Bereich der Psychotherapie wirksam werden zu können. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland zog er in ein integratives Wohnprojekt, einer Kombination aus Studenten- und Flüchtlingswohnheim und ist seitdem vielseitig engagiert. Er unterstützt junge Geflüchtete dabei, sich eine stabile Basis in unserer Gesellschaft aufzubauen – Stabile Lebensumstände sind ein wichtiger Faktor zur Verarbeitung von traumatischen Erfahrungen. Auch während seines Studiums beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Traumatologie und versucht momentan ein Netzwerk aus ehrenamtlichen Supervisoren und Trainern aufzubauen, die interessierte Psychologie-Studenten auf ein psychosoziales Praktikum in Einrichtungen der Flüchtlingshilfe vorbereiten und sie bei ihrer Arbeit begleiten sollen.

 

Martin Trappen: Martin Trappen, geboren 1989, stammt aus dem Saarland. Er studiert aktuell an der LMU Germanistik, B.A. Er arbeitet als Journalist und schreibt in seiner Freizeit. Hauptsächlich widmet er seine Aufmerksamkeit einem Kriminalroman, aus dem er einen Ausschnitt vorlesen wird.

Amigos

MVHS www.mvhs.de

Agentur Lianne Kolf www.agentur-kolf.de

Buchhandlung Glatteis www.glatteis-krimi.de

Grafit Verlag: www.grafit.de/

Möderische Schwestern: www.moerderische-schwestern.eu/start/

Ballettschule Esther www.ballet-in-muenchen.de

Verlag Droemer Knaur www.droemer-knaur.de

Verlagsgruppe Random House www.randomhouse.de

Studiengänger der Buchwissenschaften LMU www.buchwissenschaft.uni-muenchen.de

Das Syndikat www.das-syndikat.com/